Was wahr ist, streut nicht Sand in deine Augen.

(Ingeborg Bachmann)

 

 

»Es fällt so leicht, etwas düster auszumalen.

Es war ein solches Ringen, diesen Hoffnungspunkt zu erreichen.«

 

»Aufgeladen mit dieser gemeinsamen Energie

ganz anderer Mensch –

anderes Energiefeld.«

 

»Es befindet sich nun im Raum gemeinsamer Reflexion

statt unterschwellig Schaden anzurichten.«

 

 

 

 

»Dass Trauer Liebe ist.«

 

». . . war so müde, weil das ›System‹, die Verbindung zusammengebrochen war.«

 

*

 

»Klage auf 2 ganz verschiedenen Ebenen.

Derjenige auf der ungleich gepolsterteren Ebene

klagte ungleich mehr.«

 

»Sie sieht gut aus? wiederholte K.

Siehst du nicht, wie schwer geschlaucht und resigniert sie

unterschwellig

ist

ein paar Körpermerkmale täuschen vielleicht drüber hinweg.

Es schreit danach, es herauszuklopfen, rauszuspülen, da lebt gerade wenig.« 

 

»Diese lang tauchende anders aussehende Ente. Jedes Mal ganz woanders auftauchte.

Zu viele Kräfte, zu jung, zu wach, um an einer Stelle geduldig sich zu passen . . .

Allein überall im Gewässer sich wild probiert.

Der ›Rahmen Welt‹.

Wie du als 16-jähriger dich ›überall‹ probiertest.

Von der Welt erwartetest alles . . .

Zeit – ging. Vorbei.«

 

»So wuchtige Erregung über nie erhaltenes Recht, sagte J., dass das Gehirn durch Riesengefühlsschwaden ins Wanken geriet.«

 

»Dieser Sturm, um Vulnerabilität zu entfesseln, zu erschöpfen, in echte Ruhe zu wandeln.«

 

 

 

»Am Ende der Worte nur noch Wärme spüren wollen.«